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FLÜGELSTÜRMER

07/31/2014

Wie Worldcupper Mario Rodwald noch einmal Kiten lernen musste

Der beste deutsche Freestyler Mario Rodwald (23) musste noch einmal kiten lernen. Was andere Kiter aber in vier Wochen schaffen, das gelang Mario in einer Dreiviertelstunde: Der Rendsburger lernte im Frühjahr das Foil-Kiten. Beim Foilen gleitet der Fahrer einen Meter über dem Wasser auf kleinen Flügelchen. Foilkiten macht gerade unter den Langstreckenracern Furore. Das KITE Magazin berichtet im neuen Magazin ausführlich über die neue, faszinierende Kite-Variante.

Mario musste es machen: Schließlich ist sein Vater Roy (55) inzwischen einer der besten Foilkiter. Roy hatte sich im Winter ein Foilboard für 2800 Euro in Dänemark gekauft und lernte in einem mühsamen Try-and-Error-Verfahren das schwierige Kiten auf den kleinen Flügelchen. Im Vollgleiten steht der Fahrer fast einen Meter über der Wasseroberfläche und gleitet auf den kleinen Flügelchen am Ende der langen Finne. Wie das funktioniert, zeigt das KITE Magazin im neuen Heft Nr. 4, das jetzt am Kiosk liegt.

Roy Rodwald kann inzwischen mit dem Foil schon Backloops und durchgeglittene Halsen – so gut ist sein Sohn Mario noch nicht ganz. Schließlich musste er hart trainieren für den Worldcup in St. Peter-Ording. Inzwischen rückt der deutsche Nachwuchsfahrer Linus Erdmann bedrohlich nahe – Linus hatte Mario auf Sylt überraschend geschlagen. Das aber soll nicht noch einmal passieren.

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