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KITE Magazin will die Preisbrecher testen

06/20/2014

„Warum gibt es im KITE-Test nur Kites, die für Studenten nahezu unerschwinglich sind?“ wird die Redaktion hin und wieder gefragt? Ja, warum eigentlich? Im nächsten KITE Magazin wollten wir die Preisbrecher-Kites auf den Prüfstand stellen. Doch die Reaktionen der Hersteller waren enttäuschend: Bis auf zwei Marken gab’s keine oder eine ablehnende Reaktion. Haben die Angst?

Angst könnte ein Grund sein, sich einem Test zu entziehen: Die Bedenken sind berechtigt: Erst jüngst wieder haben die KITE-Tester dem neuen, atemberaubenden Chrono eine gefährliche Schwäche attestiert, wenn man ihn auslösen muss. Das hat dem Importeur nicht wirklich gefallen.

Beim neuen North Juice, der zwar global ein guter bis sehr guter Kite ist, haben wir ebenfalls deutliche Kritik geübt: „Der Juice bietet guten Kitern nicht soviel Lufthoheit wie beispielsweise der XR3. Hier bestätigt sich, dass Dreistruter weniger Sprungpotenzial haben als Fünfstruter. Der Fachmann spricht hier von „Struktursteifigkeit“. Und dem Flysurfer Speed4 haben wir sogar nur die drittbeste Note bei der Sprunghöhe gegeben. Das traut sich niemand – außer den KITE-Magazin-Testern.

Dass kleine Marken, die natürlich nicht soviel Entwicklungspower haben wie große Hersteller, sich dem harten Urteil der KITE-Tester nicht stellen wollen, ist verständlich. Deshalb hat zum Beispiel die Marke Switch gar nicht erst geantwortet, als wir wegen eines Testproduktes angefragt haben. Und Zeeko Deutschland hatte gerade keinen Testkite zur Verfügung...

Mutiny und Crazyfly aber stellen sich dem Test, der vor auf der Orther Reede vor Fehmarn stattfindet.

Im nächsten KITE Mag steht, ob Billig auch Preiswert ist.

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