22.08.2009

KITE Magazin testet Quickrelease

Schnellauslöser: Sand macht viele Lebensretter lebensgefährlich

Das KITE Magazin hat in seinem fünften großen Quickrelease-Test besorgnisererregende Mängel aufgedeckt: Viele Schnellauslöser sind nach einer Sandspülung praktisch nicht mehr benutzbar. Ein System löste nach einem Bad in der Sand-Salz-Lösung erst knapp unter 50 Kilo aus. Auch andere Quickrelease namhafter Firmen sind überfordert, wenn Sand im Getriebe ist.

Ein normal kräftiger Mann kann ein Qickrelease bis zu einer Kraft von 20 bis 30 Kilo auslösen. Das heißt: Tritt ein Notfall auf, packt in der Regel nur eine Hand ans Qickrelease und schiebt es nach vorne. Einer französischen Norm gemäß muss der Schnellauslöser bei einer Leinenspannung von 150 Kg bei einem Körpergewicht von 70 Kilo nicht mehr als 14 Kg benötigen, um aufzuspringen. Wenn auf den Leinen ein Zug von 150 kg herrscht, sollte der 70-Kilo-Fahrer maximal 14 kg Kraft aufwenden müssen, damit das   Quickrelease auslöst. Das gilt natürlich auch, wenn der Schnellauslöser vorher durch den nassen, salzigen Sand gezogen worden war.

Nicht erstaunlich, dass fast alle Systeme den Test im Trockenzustand sehr gut bis achtbar bestehen. Daraus sieht man: Die Industrie testet oft nicht ausreichend genug.

Mit dem Ergebnis  können eigentlich nur wenige Marken zufrieden bis sehr zufrieden sein. Und: Es gibt einen klaren Testsieger.

Mehr dazu im neuen KITE Mag, das am 2. September neu am Kiosk ist.





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