22.08.2007

Kristin Blöse, oder wie eine Weltmeisterin ihre Kleider verlor

Mit aktuellem Interview! Kristin Boese, Noch-Weltmeisterin, wurde vom deutschen Playboy zur Wassersportnixe erkoren. Das KITE Mag hat die Karriere von Kristin Boese lange begleitet und gefördert – sie begann in grauer Vorzeit als KITECITY-Lehrerin. Ist die Playboy- Aktion nun ein Beitrag zur Popularisierung des Kitesports? Wir sind gespannt auf Eure Meinung zu Kristin Blöse. Hier ein aktuelles Interview von Kristin während des GARD Worldcups (Interview: 9pm media).

Fotograf: Wolfgang Wilde für Playboy 07

Playboy Cover

Fotograf: Stephen Whitesell

Fotograf: Roberto Foresti

Weltmeisterin Kristin Boese: „In fünf Jahren gibt´s Kinder”

St. Peter-Ording (20.08.07). Traumwetter beim Gard Kitesurf World Cup 2007. Blauer Himmel und Sonnenschein lockten Tausende an den Ordinger Strand. Der Wind war jedoch nicht stark genug, um Wettfahrten zu starten. Die Besucher genossen den schönen Sommertag auf dem 26.000 Quadratmeter großen Eventgelände in vollen Zügen. Auch die zweifache Weltmeisterin Kristin Boese (30) aus Potsdam, momentan Dritte der Racing-Wertung, hatte Zeit, über ihre Karriere und ein Leben nach dem Kitesurfen zu plaudern.

Du bist zum zweiten Mal beim Gard Kitesurf World Cup in St. Peter-Ording. Was hat sich im Gegensatz zur Premiere im letzten Jahre verändert?

Kristin: „Wenn man das überhaupt sagen kann, ist alles noch professioneller, noch größer geworden. Ich fühle mich hier total wohl und will gewinnen."

Wie schätzt Du Deine größte Rivalin, die 13-jährige Spanierin Gisela Pulido, ein?

Kristin: „Sie ist toll und hat den Vorteil, sehr jung, sehr leicht und sehr unbekümmert zu sein. In meinem Alter zwickt der Körper dagegen schon ein bisschen, und es fällt manchmal nicht so leicht, Top-Leistungen zu bringen.“

Das hört sich ein wenig nach Abschied an. Liebäugelst Du mit dem Karriereende?

Kristin: „Auf keinen Fall, das Kiten macht mir immer noch viel Spaß. Nach fünf Jahren Freestyle habe ich aber auch andere Disziplinen wie das Racing ausprobiert. In den USA bin ich mehrere Rennen gefahren. Das hat viel Spaß gemacht, denn die Begeisterung dort ist riesig.“

Wie sehen Deine Aktivitäten in Deutschland aus?

Kristin: Künftig will ich in Camps noch mehr Frauen für das Kiten begeistern. Das ist nicht nur ein Sport für die Kerle. Außerdem kümmere ich mich bei meinem Sponsor auch um das Marketing. So etwas schwebt mir nach meiner Karriere vor.“

Du hast auch in eigener Sache mit vollem Körpereinsatz Marketing betrieben und Dich für den Playboy ausgezogen. Eine schwere Entscheidung?

Kristin: „Mein Freund Sky und ich haben nach ausführlichen Beratungen beschlossen, diese Aufnahmen zu machen. Es sind tolle, ästhetische Fotos. Außerdem habe ich beim Shooting erst gemerkt, was man aus sich machen kann, wenn man sich so richtig rausputzt.“

Bei welchem männlichen Model würdest Du den Playboy kaufen?

Kristin: „Ich habe keinen Favoriten, aber einen Waschbrettbauch finde ich schon anziehend, Muskeln weniger. Außerdem sind Aufnahmen von Frauen sowieso erotischer als von Männern.“

Du hast ein Buch über das Kitesurfen geschrieben. Ist es schon ein Bestseller?

Kristin: Es ist zumindest so erfolgreich, dass es ins Englische übersetzt wird. Ein toller Erfolg, finde ich.“

Du bist sehr beschäftigt. Wie sieht es mit einer eigenen Familie aus?

Kristin: „Ich will Kinder, ab 35 werde ich mir ernsthaft Gedanken darüber machen.“

Sollen sie bei Dir zu Hause in Potsdam aufwachsen?

Kristin: Wohl nicht. Mein Freund Sky hat ein Stück Land in den USA, genauer dem Staat Oregon, gekauft. Dort sind die Leute sportverrückt, probieren vom Mountainbike fahren bis zum Kitesurfen alles aus. Ich könnte mir gut vorstellen, später dort zu leben.“

Alles Wissenswerte zum Event auf www.kitesurfworldcup.de Informationen zum Titelsponsor auf www.gard.de

Das Interview das Kristin 2005 mit dem KITE Magazin geführt hat, findet ihr hier.





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