Der Fotograf Idwer von der Heide liegt nach einem Unfall im Krankenhaus

Fundraising für verunglückten Fotografen Ydwer van der Heide

Spendenkampagne für Ydwer über GoFund.me: https://gofund.me/3c39c0cf

Es war eine Schockwelle, die Mitte Februar durch die Kite-Szene rollte. Ydwer van der Heide, einer der bekanntesten Kite-Fo­tografen der Welt, erlitt einen schweren Unfall beim Foilsurfen an der heimischen Nord­­seeküste in den Niederlanden. Er brach sich einen Halswirbel, wurde notoperiert und liegt derzeit in einem Spezialklinikum im niederländischen Wijk an Zee. Um Ydwer in dieser schweren Zeit zu helfen, haben seine Freunde und Partner eine Spendenkampagne ins Leben gerufen. Denn trotz aller Versicherungen: Neben der psychischen Belastung, die Folgen des schweren Unfalls verarbeiten zu müssen und nicht zu wissen, ob und wann er seinem Beruf und Leben als Kiter, Foiler, Surfer und Fotograf wieder nachgehen können wird, muss er nun auch die finanziellen Belastungen meistern.

Der Fotograf Idwer von der Heide am Strand

Dazu zählen Kosten für u.a.:

  • Spezialequipment wie Rollstuhl, Bett und weitere häusliche Hilfsmitter
  • barrierefreie Umbaumaßnahmen im Haus wie Rampen, Geländer, herabgesetzte Tische und Arbeitsflächen
  • ein Rollstuhl-gerechtes Auto
  • die Möglichkeit, Spezialisten und weitere Ärzte außerhalb den Niederlanden aufzusuchen zu können, da dies nicht von der Krankenversicherung abgedeckt wird
Jalou Langeree beim Kiten in der Welle
Jalou Langeree zählt zu Ydwers engsten Freunden und war bei dem Unfall dabei. Foto: Ydwer v.d. Heide

Jalou Langeree, persönlich mit Ydwer befreundet, war bei dem Unfall dabei und schildert den Horror­moment im Gespräch mit KITE: „Ihm geht es zwar ganz langsam besser, doch das war wirklich schrecklich. Ich war diejenige, die ihn aus dem Wasser gezogen hat. Wir waren foilsurfen und ich war noch im Line-up, als ich ihn plötzlich mit dem Gesicht nach unten treiben sah. Ich bin sofort zu ihm gepaddelt, habe ihn umgedreht und versucht, ihn anzusprechen. Gott sei Dank kam er zu sich, sagte dann aber, er habe kein Gefühl in den Armen und Beinen. Wir waren ein paar Hundert Meter weit draußen und ich habe ihn zum Strand geschleppt. Mein Freund kam zu uns rüber, als er mitbekam, was los war. Er hat dann die Rettungs­kette in Gang gesetzt, und als wir am Strand ankamen, hörten wir bereits den Rettungswagen. Das alles fühlte sich furchtbar an.“

Ydwer wurde umgehend im Krankenhaus an der Halswirbelsäule operiert. Einer der Wirbel war gebrochen. Zwei Wochen nach der OP konnte er immerhin die Arme wieder bewegen und wurde in eine spezielle Reha-Klinik verlegt. Laut seinen Freunden macht der Heilungsprozess langsam Fortschritte. Ob und wann er wieder seiner Arbeit nachgehen können wird, ist je­doch aktuell unklar. Deshalb haben Ydwers Freunde für Ihn eine Spendenkampagne organisiert. Unter folgendem Link könnt Ihr Ydwer unterstützen. Jeder Betrag hilft.

Spendenkampagne für Ydwer über GoFund.me: https://gofund.me/3c39c0cf

Auch wir haben bereits unzählige von Ydwers Fotos im Magazin abgedruckt, einige sogar auf dem Cover. Er ist ohne Frage einer der besten Kite-Fotografen der Welt.
Der Fotograf Idwer von der Heide liegt nach einem Unfall im Krankenhaus

Das KITE Team ist tief betroffen und wünscht Ydwer von ganzem Herzen eine schnelle und vollständige Genesung! Und wir wünschen ihm natürlich, dass er diese schwere Zeit gemeinsam mit Freundin Marije an seiner Seite gut durchsteht, damit er hoffentlich so bald wie möglich wieder im, auf oder am Wasser seiner Berufung und Leidenschaft nachgehen kann.

Alles Gute für Dich, Ydwer!