Der Red Bull King of the Air hat für 2020 eine spannende Änderung des Formats bekannt gegeben. In einer Qualifikationsrunde dürfen sich mehr Fahrer als bisher für den Hauptevent beweisen, außerdem spielt das Geschlecht keine Rolle mehr – das öffnet auch Kiterinnen die Tür zum prestigeträchtigsten Kite-Contest der Welt.

Alle Fotos: Ydwer v.d. Heide / Red Bull Content Pool

Lasse Walker springt beim King of the Air einen Mega Loop
Rider: Lasse Walker - Foto: Ydwer v.d. Heide / Red Bull Content Pool

„Die Änderungen zielen darauf ab, einer größeren Menge von Ridern, sowohl Profis als auch Amateuren, die Chance für eine Teilnahme zu geben“, wird Sportive Director Sergio Cantagalli vom „The Kiteboarder“ zitiert. „Big Air Kiteboarding ist zu einer eigenständigen, internationalen Disziplin herangewachsen und gibt uns nach sieben Events die Möglichkeit, in Bezug auf das Format nun etwas Frisches anzubieten“, so Cantagalli weiter.

Sieger Kevin Langeree jubelt über seinen KOTA-Sieg 2019
KOTA-2019-Sieger Kevin Langeree ist für 2020 gesetzt.

Quailifier-Event und verkleinertes Final-Teilnehmerfeld

Grafik von redbull.com

Das neue Format sieht eine große Qualifier-Runde vor. In dieser Runde treten die mit Wildcards ausgestatteten Gewinner von vier Satelliten-Events, so u.a. der Sieger der Mega Loop Challenge oder wie im letzten Jahr Carlos Mario, der durch seinen Sieg auf der GKA World Tour sein Ticket nach Kapstadt löste, gegen 14 Kandidaten an, die sich per Kurzvideo direkt für den Event bewerben können an.

Die Video-Bewerbung ist offen für jeden, egal ob Damen oder Herren. Wichtig sei laut Veranstalter nur, dass die Videos auf eine Minute begrenzt sind und vollständig gelandete Big-Air-Tricks gezeigt werden, sodass sich die Judges ein umfassendes Bild vom Level der Bewerber machen können. Wer sich nur hoch hinausballert und danach einschlägt wie ein Asteroid, hat also schlechte Karten für eine KOTA-Teilnahme. Die Bewerbungsphase endet am 15. November 2019. Zur Bewerbungsseite geht es unter redbull.com. Anschließend entscheidet eine Jury darüber, welche 14 Rider einen der begehrten Qualifikationsplätze für den KOTA bekommen.

Nick Jacobsen beim KOTA in Kapstadt
Nick Jacobsen ist dank seiner Top-6-Platzierung im Vorjahr auch 2020 wieder für den KOTA gesetzt.

Mehr Raum für bessere Bedingungen

Auch beim Final-Event gibt es eine Änderung: Das Fahrerfeld wurde von 18 auf 12 Fahrer reduziert. Die sechs besten aus dem Qualifier-Event treten gegen die sechs bestplatzierten Rider aus dem Vorjahres-Finale an. Das gibt sowohl jungen Newcomern als auch den Big-Names der Szene die Chance, beim KOTA-Finale dabei zu sein. Die Reduzierung des Final-Fahrerfelds könnte den Event nochmal aufwerten, denn die Organisatoren hätten dadurch am Final-Tag mehr Möglichkeiten, auf wechselnde Windbedingungen zu reagieren. In den letzten Jahren haben Fans immer wieder beobachtet, dass die Wind- genau wie die Wellenbedingungen über den langen Contest-Tag im Tagesverlauf stark wechselten, sodass einige Heats besonders in der Vor- und Zwischenrunde mit teils KOTA-unwürdigen Bedingungen zu kämpfen hatten. Beim KOTA kommt es eben start auf den passenden Wind, vorzugsweise im Hammer-Hack-Bereich und die richtigen Kickerwellen an, die am Strand von Blouberg in Kapstadt natürlich von der Tide abhängig sind.

KOTA-Podium 2019: 1. Kevin Langeree, 2. Jesse Richman, 3. Liam Whaley

Zeitplan KOTA 2020:

  • 23. Januar: Qualifier Registration Day
  • 24. bis 31. Januar: Qualifier Warteperiode
  • 31. Januar: Finalists Registration Day und Opening Ceremony
  • 01. bis 16. Februar: Main Event Warteperiode

Weitere Infos zum KOTA unter: https://www.redbull.com/za-en/events/red-bull-king-of-the-air

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